Christa Schmidt
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Mein erstes Leben
Ein wichtiges Jahr
Mein zweites Leben
So lebe ich jetzt
Mein zweites Leben

Ich war wieder zu Hause und das war gut so. Obwohl es mir eigentlich gut ging, machte mir meine Psyche gelegentlich zu schaffen. Das war seltsam, denn die Monate vorher war diesbezüglich alles o.k., aber nun, da das Schlimmste überstanden war, hatte ich plötzlich solche "Anwandlungen". Glücklicherweise hielten diese nicht lange an - Unkraut vergeht nicht.....

Von Februar bis April musste ich noch Bestrahlungen über mich ergehen lassen. Das einzig unangenehme daran war, dass ich täglich für 1 Minute Bestrahlung nach Hannover fahren musste......

Anfang April 2005 hatte ich alle Behandlungen hinter mir und fuhr zur Anschluss-Heilbehandlung in die Asklepios-Klinik in Bad Schwartau. Obwohl ich lange überlegt hatte, ob ich überhaupt zur Kur fahren soll, hat es mir in der Klinik gut gefallen und ich habe auch in den folgenden 2 Jahren dort "gekurt".  In den Jahren darauf habe ich meine Aufenthalte in Bad Schwartau in einer Ferienwohnung in "Eigenregie" verbracht und in der Asklepios-Klinik ambulant verschiedene Anwendungen genossen.

Eins wurde mir ganz schnell klar: ich musste an mir und meinem Leben einiges verändern. Schon jahrelang war mir bewusst, dass ich etliche Kilos zu viel auf die Waage bringe, aber jetzt wurde mir das deutlich wie nie zuvor: durch die Verkleinerung der Brust stimmten die Proportionen gar nicht mehr - ich war eindeutig zu fett...... Da Übergewicht  möglicherweise die Entstehung von Brustkrebs begünstigt, war es auch für meine  Gesundheit wichtig, abzunehmen. Meine Ärzte haben mir dies - mehr oder weniger drastisch - zu verstehen gegeben und damit meinen Ehrgeiz geweckt.

Ziemlich schnell nach dem Krankenhausaufenthalt begann ich mit dem Weight-Watchers-Programm. Ich besuchte kein Treffen, sondern bestellte mir eine CD mit dem WW-Programm und etliche Bücher und fing an. Und es funktionierte: langsam, aber stetig. Ich brauchte etwa 1 Jahr, dann hatte ich ca. 15 kg abgespeckt und halte dieses Gewicht seitdem. Für mich persönlich ist das WW-Programm perfekt: ich muss nicht hungern, es gibt keine "verbotenen" Lebensmittel, und es handelt sich um eine gesunde Ernährung. Natürlich gehört auch hierzu etwas Disziplin und vor allem der feste Wille abzunehmen - der "berühmte" Schalter muss umgelegt sein....

Seit meiner Krankheit habe ich auch angefangen, Sport zu treiben. Ich trainiere 2 mal wöchentlich im Fitness-Studio und mache dort Ausdauertraining (Crosstrainer und Laufband) und Krafttraining und wenn das Wetter schön ist, kommen die Nordic Walking-Stöcke zum Einsatz. Natürlich muss auch ich oft  gegen den inneren Schweinehund kämpfen, aber ich raffe mich immer wieder auf und merke jedes Mal, daß mir die Bewegung gut tut. Außerdem haben Studien bewiesen, dass Sport - vor allem Ausdauertraining - das Risiko, erneut an Brustkrebs zu erkranken, um bis zu 50 % senken kann. Wenn das kein Argument ist....

Im Juli 2005 begann ich wieder zu arbeiten, zunächst 6 Wochen lang als Wiedereingliederung 4 Stunden täglich, dann - nach einem längeren Urlaub - wieder Vollzeit. Ich war insgesamt fast ein Jahr krank und es war ungewohnt, wieder zu arbeiten, aber ich habe mich schnell wieder eingewöhnt.








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